Schließung wegen Corona

Wir sind weiter für unsere Werkstattmitarbeiter*innen da!

Zum Schutz und um Infektionsketten von Corona zu durchbrechen, müssen die Werkstattmitarbeiter*innen zu Hause bleiben. Sie haben sogar Betretungsverbot der Werkstattgebäude – so besagt es die Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

Update vom 14.05.2020: Das Betretungsverbot wurde bis zum 08.06.2020 verängert und mit Lockerungen versehen. Ab dem 25.05.2020 können daher erste Werkstattmitarbeiter*innen wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Dazu werden gezielt Personen von ihren Gruppenleitungen kontaktiert.

Daher können wir leider nicht in gewohnter Art und üblichem Umfang unsere Werkstattarbeit leisten. Aber wir haben neue Wege gefunden, weiterhin für unsere Werkstattmitarbeiter*innen dazu zu sein:

Wir bleiben erreichbar und in Verbindung

Unsere Gruppenleiter haben weiterhin ein offenes Ohr für die Werkstattmitarbeiter*innen ihrer Gruppe unter den gewohnten Telefonnummern – egal aus welchem Anlass.

Auch unser Sozialdienst und die Bildungsbegleitung sind weiterhin besetzt und stehen jederzeit bei Fragen, Problemen und anderen Anliegen zur Verfügung.

Psychische Begleitung ist gerade in der aktuellen Krisensituation wichtig und wird von uns kontinuierlich gewährleistet. Telefonische Beratungstermine können direkt beim psychologischen Dienst oder über die Gruppenleitungen vereinbart werden.

Von Zeit zu Zeit melden wir uns per Telefon, E-Mail oder Post bei unseren Werkstattmitarbeiter*innen. So halten wir den Kontakt aufrecht und unterstützen diese, solange sie nicht an ihren Arbeitsplatz zurückkehren dürfen.

Wir stellen Lerninhalte auf neuen Wegen zur Verfügung

Für Teilnehmer*innen des Berufsbildungsbereichs beginnt seit April eine neue Form des Lernens: Stück für Stück werden Kurse als Online-Kurse per E-Mail zur Verfügung gestellt.

Teile unserer Digitalisierungsinitiative für den Bildungsbereich konnten wir vorziehen und so in dieser schwierigen Situation erste Kurse anbieten. Mit Text, Bild, Video und Aufgabenkarten führen wir einen Teil des Bildungsangebots fort. Teilnehmer*innen ohne Computer oder Internetanschluss können Unterlagen per Post erhalten.

Die so gewonnenen Erfahrungen werten wir aus und lassen sie in die Ausarbeitung eines digital unterstützten Bildungskonzeptes einfließen.

Wir erproben neue Formen der Zusammenarbeit

Unsere Computer Arbeitsbereiche haben damit begonnen, Arbeitsaufträge z.B. des Webwerks, der Medienschmiede oder der Digitalen Kunst mit Online-Tools zu organisieren. So können die Werkstattmitarbeiter*innen von zu Hause mit an den Aufträgen arbeiten.

Weil das gut funktioniert, verschicken nun auch künstlerisch-handwerkliche Arbeitsbereiche Pakete mit Arbeiten nach Hause, zum Beispiel Leinwände und Farben für Bilder oder Sets zum Filzen.

Natürlich können wir nicht alle Arbeiten von zu Hause aus erledigen. Wir prüfen aber nach und nach alle Arbeitsangebote und werden wo immer möglich weitere Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen.

Wir haben für den Notfall immer eine offene Tür

Auch wenn die Werkstatt geschlossen ist: Für diejenigen, bei denen eine Betreuung und Versorgung durch die Angehörigen oder rechtliche Betreuung ausgeschlossen ist oder die aus sonstigen Gründen eine Notbetreuung in der Werkstatt benötigen, sind wir da. Wir haben Betreuungsmöglichkeiten an den Standorten Unterschleißheim, Gärtnerei am Hart und am Hauptsitz Barlachstraße 26 eingerichtet.

Anmeldungen zur Notbetreuung sind telefonisch über die Gruppenleitung oder den Sozialdienst jederzeit möglich.

Wir lernen für die Zukunft

Wir beobachten kontinuierlich die aktuelle Entwicklung, passen unsere Angebote an und bauen sie weiter aus. Damit leisten wir nicht nur unseren Beitrag in der Corona-Krise, sondern lernen auch für die Zukunft. Als modernes Sozialunternehmen nutzen wir alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, um hochwertige Arbeitsplätze für Menschen mit Einschränkungen zu bieten.


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