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Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich erhalten AZAV-Trägerzulassung, nicht nur für „Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben“, sondern auch für „Aktivierung und Berufliche Eingliederung“.

„Die hohe Qualität, die wir im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich anbieten, ist von extern geprüft und bestätigt“ beschreibt Hannes Müller, Qualitätsbeauftragter, das Ergebnis der Zertifizierung, der sich die Klassische Werkstatt der Pfennigparade unterzogen hat. Über fünf Monate aktualisierte ein Team aus Sozialdienst, dem Fachbereich Förderung und Integration und den neu etablierten Bildungsbegleitern die bestehenden Prozesse, bearbeitete weitere Anforderungen und erstellte ein Qualitätsmanagement-Handbuch. Neu sind vor allem die Verfahren zur Sicherstellung einer passgenauen, individuellen und bedarfsorientierten beruflichen Bildung der Teilnehmer. Zudem wurden die Vernetzungen mit dem Arbeitsmarkt, die Kooperationen mit Firmen und der Austausch über Gremien stärker dokumentiert. Ein besonderer Fokus lag auf der Einbindung der Teilnehmer: So entwickelte eine Arbeitsgruppe Instrumente zur kontinuierlichen Bewertung der Angebote sowie ein System zum Umgang mit Beschwerden. „Uns war wichtig, dass wir diese neue Anforderung der Arbeitsagentur nicht nur „abhaken“, um die Zulassung zu bekommen. Wir wollten diese Chance nutzen, um die Qualität unserer Angebote zu steigern.“ erläutert Clara Husmann, Fachbereichsleitung Förderung und Integration. Ende November prüfte ein externer Auditor der Prüfungsgesellschaft DQS das QM-System zwei Tage lang auf Herz und Nieren.

Pflicht mit Kür

Der Einsatz aller Beteiligten hat sich gelohnt: Die DQS erteilte die Trägerzulassung für „Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben“, womit die Pflicht erfüllt und die Angebote Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich auch im kommenden Jahr gesichert sind. Doch nicht nur das: Aufgrund der starken Orientierung des Berufsbildungsbereichs am allgemeinen Arbeitsmarkt erhielt die Klassische Werkstatt ebenfalls die Zulassung für „Aktivierung und Berufliche Eingliederung“. „Mit der Zulassung für diese Bereiche haben wir nicht gerechnet. Darüber freuen wir uns besonders! Zum einen zeigt sie, dass wir auf dem richtigen Weg sind, zum anderen eröffnet sie uns in Zukunft die Chance, auch andere Maßnahmen anzubieten. Ich bedanke mich herzlich bei der gesamten Projektgruppe, die so engagiert daran gearbeitet hat.“ resümiert Charlotte Hoelbe, Geschäftsführerin der Klassischen Werkstatt der Pfennigparade.

Warum die Zertifizierung so plötzlich?

„Kein Zertifikat – keine Teilnehmer!“ Im April diesen Jahres wurde die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“ (AZAV) veröffentlicht – sie besitzt auch für die agenturfinanzierten Bereiche der Werkstätten für Menschen mit Behinderung Gültigkeit und schreibt vor, dass eine Trägerzulassung ab 2013 eine Voraussetzung für die weitere Zuweisung von Teilnehmern ist. Um die – in München einzigartigen Angebote – Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich für Menschen mit vorrangigen körperlichen Behinderungen auch für die Zukunft zu sichern, strebte die Klassische Werkstatt der Pfennigparade eine rasche Zertifizierung an.

AZA „Kein Zertifikat – keine Teilnehmer!“ Im April diesen Jahres wurde die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung“ (AZAV) veröffentlicht – sie besitzt auch für die agenturfinanzierten Bereiche der Werkstätten für Menschen mit Behinderung Gültigkeit und schreibt vor, dass eine Trägerzulassung ab 2013 eine Voraussetzung für die weitere Zuweisung von Teilnehmern ist. Um die – in München einzigartigen Angebote – Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich für Menschen mit vorrangigen körperlichen Behinderungen auch für die Zukunft zu sichern, strebte die Klassische Werkstatt der Pfennigparade eine rasche Zertifizierung an.